Druckveredelungen - Verfahren für hochwertige Printprodukte 12.05.2026
PRÄGUNG
Die Prägung ist ein Verfahren um bestimmte Partien oder Gestaltungselemente hervorzuheben (Hochdruck) oder zu vertiefen (Tiefdruck). Um diesen Effekt zu erzielen wird das Druckprodukt mit einem Prägestempel bearbeitet. Dieser kann individuell auf die Wünsche des Kunden angefertigt werden, oder man bedient sich der bereits vorhandenen Stempel der Druckerei. Wenn der Prägestempel einmal angefertigt wurde, kann dieser für alle weiteren Prägungen benutzt werden.In Kombination mit einem schönen Papier und einer dazu passenden Gestaltung können Sie sich so vom Rest der Visitenkarten, Einladungskarten oder sonstiger Produkte von Ihrer Konkurrenz abheben. Eine Prägung kann natürlich auch einen ganz praktischen Nutzen haben, um zum Beispiel einen Text oder eine Überschrift in Blinden- bzw. Brailleschrift auf dem Produkt zu hinterlassen.
Es gibt allerdings ein paar Dinge, die Sie vor der Gestaltung berücksichtigen sollten. Sie sollten zum Beispiel darauf achten, dass die Motive nicht zu klein oder filigran sind, die Sie prägen lassen wollen. Der erwünschte Effekt funktioniert mit groben Objekten wesentlich besser und kommt auch nur dann richtig zur Geltung. Des Weiteren muss man sich darüber im Klaren sein, dass die Form immer auf beiden Seiten zu sehen ist. Was auf der Vorderseite geprägt erscheint, wird auf der Rückseite spiegelverkehrt zu sehen sein.
UV-LACK
In der Vielfalt der Veredelungsmöglichkeiten ist der UV-Lack sicher eine der auffälligsten Varianten. Dazu wird eine relativ starke Schicht Lack auf das Produkt aufgetragen und innerhalb kürzester Zeit mit energiereichem UV-Licht ausgehärtet. Das heißt die Lack-Moleküle bilden nun einen ausgehärteten Film, der je nach Einsatz matt oder glänzend aussieht.Außer dem tollen Aussehen gibt es aber noch weitere Vorteile. Durch die ausgehärtete Schicht UV-Lack ist das Druckprodukt besser vor Abnutzung geschützt und behält noch länger seinen Glanz und seine Farbbrillanz.
Um eine partielle UV-Lackierung zu erzeugen, benötigt man zusätzlich zur Druckvorlage eine Lackform. Diese muss, anders als bei der Drip-Off Lackierung, als Positivform angelegt sein. Das heißt alle Stellen, die lackiert werden sollen, müssen in der Datei als Vollton- oder Sonderfarbe eingefärbt sein. Auch in Kombination mit anderen Veredelungstechniken, wie zum Beispiel der Prägung, macht sich die UV-Lackierung sehr gut. Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
PARTIELLER UV-RELIEFLACK
Zum 10-jährigen Bestehen des Stadtmagazins „emsblick“ hat sich die Werbeagentur „mediabase“ etwas Besonderes für den Umschlag der Jubiläumsausgabe einfallen lassen: Partiell erhielt die Titelseite des Magazins für Haren und Umgebung einen UV-Relieflack. Um die Kontraste zwischen den matten und glänzenden Elementen noch zu verstärken, wurde der Umschlag zuvor mit einem matten Dispersionslack versehen. Auf dem farbigen Verlauf, der in der Fläche eher ruhig wirkt, spielt der UV-Relieflack dann seine volle Stärke aus und verleiht dem Magazin einen besonderen Glanz. Auch haptisch ist die Jubiläumsausgabe ein Highlight: der UV-Relieflack ist nicht nur sichtbar, er spricht noch einen weiteren Sinn an und lässt sich z.B. im Bereich der Linienstruktur durch seine erhabenen Elemente gut fühlen.Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum und sagen danke, dass wir das Design auch für diese besondere Ausgabe drucktechnisch umsetzen durften. Alles Gute, wir freuen uns auf eine weiterhin vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Das Magazin „emsblick“ erscheint 2-monatlich und wird kostenlos an rund 120 Stellen verteilt. Mit der Jubiläumsausgabe ist bereits das 61. Heft für Haren und Umgebung erschienen.
Duftlacke ermöglichen es Ihnen eine bestimmte Botschaft oder ein Produkt nicht nur visuell und inhaltlich, sondern auch über den Geruchssinn zu transportieren. Die Duftstoffe werden eingeschlossen in Mikrokapseln auf das Druckprodukt aufgetragen, dies kann entweder partiell an bestimmten Stellen Ihres Designs passieren, z.B. auf dem Foto einer Frucht oder einer Blume, oder ganzflächig über die komplette Oberfläche.
Durch Reiben der Oberfläche werden nun die eingeschlossenen Duftstoffe freigesetzt und so für den Betrachter wahrnehmbar. Die Wahl sollte natürlich möglichst auf das spezielle Produkt oder eine ganz bestimmte Aussage Ihres Produkts passen. In Kombination mit der richtigen Gestaltung können Sie so Ihr Druckprodukt mit Duftlack zu einem besonderen Erlebnis für den Betrachter machen.
Die Drip-Off Lackierung wird im Offsetdruck zum Veredeln von Druckprodukten verwendet, um das gewisse "Etwas" aus den Objekten herauszuholen. So werden Imagebroschüren, Kataloge, Umschläge und weitere hochwertige Druckerzeugnisse mit der speziellen Lackierung versehen, um einen Matt-/Glanz-Effekt zu erzielen!
Und das funktioniert so:
Anstelle von Druckfarbe wird in das letzte Druckwerk eine spezielle Drip-Off Mattpaste gefüllt. An den Stellen, an denen der Glanzeffekt erwünscht ist, muss auf der Offsetdruckplatte die zu druckende Schicht ausgespart werden. Es wird also eine Negativform als Vorlage benötigt.
Das anschließende Lackwerk wird mit einem Thermohochglanzlack befüllt, um das Druckprodukt ganzflächig zu lackieren. Dort wo sich nun die Drip-Off Mattpaste befindet, wird der Hochglanzlack abgestoßen. Somit entsteht der Kontrast aus glänzenden und matten Flächen.
Mit diesem Verfahren kann man ähnliche Effekte wie mit einer Kombination aus Mattfolienkaschierung und UV-Lackierung erzielen, die aber kostengünstiger umgesetzt werden können. Jedoch ist der Drip-Off Lack nicht für alle Objekte empfehlenswert. Der Effekt wirkt umso stärker je dunkler der Hintergrund hinter dem Glanzlack ist. Sie sollten also in jedem Fall mit Ihrem Dienstleister über den Wunsch sprechen und abwägen, ob der Effekt mit Drip-Off Lack tatsächlich zur Geltung kommt.
Hier sehen Sie einige Muster bei denen dieses Verfahren zum Einsatz kam:






Im letzten Bild haben wir nun einmal für Sie vorsichtig die Lack-Schicht am Rand des Fotos abgekratzt. Dort können Sie sehen wie der Glanzlack den Kontrast zwischen den beiden Ebenen schafft.
Bei der Kaltfolienveredelung wird mittels eines Klebers eine Folie auf das Druckprodukt aufgetragen. Dazu werden alle Stellen, die mit der Kaltfolie veredelt werden sollen mit dem Klebesubstrat versehen. Im nächsten Schritt wird die entsprechende Folie über den Druckbogen geführt und bleibt an den behandelten Stellen haften.
Dieses Verfahren ist in der Ausführung sehr präzise und es können von vollflächigen Objekten bis feinen Linienmustern viele verschiedene Effekte erzielt werden. Am häufigsten sind vermutlich metallic-Folien im Einsatz, die im Gegensatz zu herkömmlichen Sonderfarben einen wesentlich höheren Glanzpunkt erreichen. Eingesetzt werden diese oft in Kombination mit Prägungen auf Produktverpackungen. Dort können Sie durch die erhabene Oberfläche noch besser wirken.
Eine Folienkaschierung dient in der Regel dem Schutz der Druckprodukte. Bei diesem Veredelungsverfahren wird auf den bereits gedruckten Papierbogen eine Folie aufgebracht, die die optischen und haptischen Eigenschaften des Papiers verändert. Aufgrund der verbesserten Widerstandsfähigkeit eignet sich dieses Verfahren zum Beispiel für Bucheinbände oder Speisekarten. Die am häufigsten verwendeten Varianten sind vermutlich die Matt- und Glanzfolien. Mit Ihnen kann man entweder matte und edle Oberflächen erzeugen, oder durch einen sehr hohen Glanzpunkt kräftige, leuchtende Farben.
Für eine strukturierte Oberfläche können die Folien zusätzlich mit einer Strukturwalze behandelt werden um zum Beispiel eine Art Leinenmotiv zu erzeugen. Bei der sogenannten Forchheimfolie ist diese bereits eine sehr dezente Struktur in die Oberfläche eingearbeitet und somit kann diese ohne weitere Bearbeitung auf das Produkt kaschiert werden.
DUFTLACK
Duftlacke ermöglichen es Ihnen eine bestimmte Botschaft oder ein Produkt nicht nur visuell und inhaltlich, sondern auch über den Geruchssinn zu transportieren. Die Duftstoffe werden eingeschlossen in Mikrokapseln auf das Druckprodukt aufgetragen, dies kann entweder partiell an bestimmten Stellen Ihres Designs passieren, z.B. auf dem Foto einer Frucht oder einer Blume, oder ganzflächig über die komplette Oberfläche.Durch Reiben der Oberfläche werden nun die eingeschlossenen Duftstoffe freigesetzt und so für den Betrachter wahrnehmbar. Die Wahl sollte natürlich möglichst auf das spezielle Produkt oder eine ganz bestimmte Aussage Ihres Produkts passen. In Kombination mit der richtigen Gestaltung können Sie so Ihr Druckprodukt mit Duftlack zu einem besonderen Erlebnis für den Betrachter machen.
DRIP-OFF LACKIERUNG
Die Drip-Off Lackierung wird im Offsetdruck zum Veredeln von Druckprodukten verwendet, um das gewisse "Etwas" aus den Objekten herauszuholen. So werden Imagebroschüren, Kataloge, Umschläge und weitere hochwertige Druckerzeugnisse mit der speziellen Lackierung versehen, um einen Matt-/Glanz-Effekt zu erzielen!
Und das funktioniert so:
Anstelle von Druckfarbe wird in das letzte Druckwerk eine spezielle Drip-Off Mattpaste gefüllt. An den Stellen, an denen der Glanzeffekt erwünscht ist, muss auf der Offsetdruckplatte die zu druckende Schicht ausgespart werden. Es wird also eine Negativform als Vorlage benötigt.
Das anschließende Lackwerk wird mit einem Thermohochglanzlack befüllt, um das Druckprodukt ganzflächig zu lackieren. Dort wo sich nun die Drip-Off Mattpaste befindet, wird der Hochglanzlack abgestoßen. Somit entsteht der Kontrast aus glänzenden und matten Flächen.
Mit diesem Verfahren kann man ähnliche Effekte wie mit einer Kombination aus Mattfolienkaschierung und UV-Lackierung erzielen, die aber kostengünstiger umgesetzt werden können. Jedoch ist der Drip-Off Lack nicht für alle Objekte empfehlenswert. Der Effekt wirkt umso stärker je dunkler der Hintergrund hinter dem Glanzlack ist. Sie sollten also in jedem Fall mit Ihrem Dienstleister über den Wunsch sprechen und abwägen, ob der Effekt mit Drip-Off Lack tatsächlich zur Geltung kommt.
Hier sehen Sie einige Muster bei denen dieses Verfahren zum Einsatz kam:






Im letzten Bild haben wir nun einmal für Sie vorsichtig die Lack-Schicht am Rand des Fotos abgekratzt. Dort können Sie sehen wie der Glanzlack den Kontrast zwischen den beiden Ebenen schafft.
KALTFOLIE
Bei der Kaltfolienveredelung wird mittels eines Klebers eine Folie auf das Druckprodukt aufgetragen. Dazu werden alle Stellen, die mit der Kaltfolie veredelt werden sollen mit dem Klebesubstrat versehen. Im nächsten Schritt wird die entsprechende Folie über den Druckbogen geführt und bleibt an den behandelten Stellen haften.
Dieses Verfahren ist in der Ausführung sehr präzise und es können von vollflächigen Objekten bis feinen Linienmustern viele verschiedene Effekte erzielt werden. Am häufigsten sind vermutlich metallic-Folien im Einsatz, die im Gegensatz zu herkömmlichen Sonderfarben einen wesentlich höheren Glanzpunkt erreichen. Eingesetzt werden diese oft in Kombination mit Prägungen auf Produktverpackungen. Dort können Sie durch die erhabene Oberfläche noch besser wirken.
FOLIENKASCHIERUNG
Eine Folienkaschierung dient in der Regel dem Schutz der Druckprodukte. Bei diesem Veredelungsverfahren wird auf den bereits gedruckten Papierbogen eine Folie aufgebracht, die die optischen und haptischen Eigenschaften des Papiers verändert. Aufgrund der verbesserten Widerstandsfähigkeit eignet sich dieses Verfahren zum Beispiel für Bucheinbände oder Speisekarten. Die am häufigsten verwendeten Varianten sind vermutlich die Matt- und Glanzfolien. Mit Ihnen kann man entweder matte und edle Oberflächen erzeugen, oder durch einen sehr hohen Glanzpunkt kräftige, leuchtende Farben.
Für eine strukturierte Oberfläche können die Folien zusätzlich mit einer Strukturwalze behandelt werden um zum Beispiel eine Art Leinenmotiv zu erzeugen. Bei der sogenannten Forchheimfolie ist diese bereits eine sehr dezente Struktur in die Oberfläche eingearbeitet und somit kann diese ohne weitere Bearbeitung auf das Produkt kaschiert werden.
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